Photographie

#FreiburgLiebe

Die eigene Stadt birgt auch nach 7 Jahren doch immer wieder neue Motive… Freiburg weiß sich aber auch einfach immer wieder in Szene zu setzen. Und heute Abend habe ich mich erneut in sie verliebt. Die entspannte Sommerabendatmosphäre hat dazu sicher ihr übriges getan.

Landschaft/Natur, Urlaub/Reisen

Ein kurzer Ausflug an den Bodensee

Hier ist es in letzter Zeit etwas ruhiger geworden. Manchmal bleibt eben nicht viel Zeit für Freizeit und für Ausflüge. Manchmal aber kann man auch das, was gemacht werden muss, mit dem Angenehmen verbinden. Das war in diesem Fall ein kleiner Ausflug in das Städtchen Radolfzell am Bodensee. Nebst einer kleinen, eisigen Erfrischung blieb mir auch die Zeit, das eine oder andere Foto vom Städtchen zu machen und etwas von der Sonnenuntergangsstimmung am See einzufangen. Man darf allerdings gespannt sein, ich habe für den Sommer 2018 noch so einige Ausflüge/Reisen geplant… 🙂

Landschaft/Natur, Tiere/Reiten

Sommerabende im Frühling

Ja, „spring has sprung“, wie es so lustig auf Englisch heißt. Dem ist definitiv so, und ich würde sogar behaupten, dass es die letzten paar Tage zum Teil sogar hochsommerliche Temperaturen gab (mit 29°C im Schatten). Dennoch kam gestern die für die Natur so wichtige Abkühlung in Form einiger Regenschauer. Abends kam die Sonne dann doch wieder hervor und nach einem langen Tag am Schreibtisch hatte ich trotz einer kleinen morgendlichen Laufrunde das Bedürfnis, mich noch einmal zu bewegen . Ich erinnere mich noch daran, wie ich dachte „nimm mal die Kamera mit, das Licht könnte gut sein“. Und das war es! Das hat doch immer etwas besonderes, wenn nach einem Regentag die Sonne wieder scheint, oder?

Hier ein paar Eindrücke, die dabei entstanden sind – inklusive eines super schönen Schwans, der bestimmt 10 Minuten lang für mich „gemodelt“ hat (und dann wahrscheinlich enttäuscht, weil ich nichts zu knabbern für ihn hatte, wieder von dannen gezogen ist).

Landschaft/Natur, Urlaub/Reisen

Rigi – Königin der Berge

Von Ende Dezember 2017 bis Ende März 2018 hatte ich das große Glück, für 3 Monate in der Schweiz leben und arbeiten zu können.

Ich bin ein erklärter Alpenfan, und immer wieder hat dieses Bergmassiv im Herzen unseres schönen Europas eine ganz besondere Wirkung auf mich: im Angesicht der Berge fühle ich mich selbst sehr klein, sehr unbedeutend, eine unter vielen eben. Aber gleichzeitig fühle ich mich, als müsste mein Brustkorb beim Anblick solcher Schönheit zerspringen. Ich liebe die Berge, das kann ich ganz uneingeschränkt so sagen.

Ich betreibe auch sehr gerne Wintersport, weswegen die meisten Fotos während dieser Zeit tatsächlich leider „nur“ mit dem Handy entstanden sind. Ich habe nämlich recht große Angst vor Skistürzen – nicht, weil ich mir etwas verletzen könnte, sondern, weil mir das Heil meiner Kamera so am Herzen liegt. 😉

Allerdings gab es auch eine besondere Wandertour auf der Rigi bei Luzern, welche mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Es ging damit los, dass wir mit der Gondel bei Rigi-Kaltbad auf den Berg hinaufgefahren sind. Wie so oft im Winter hing im Tal um den Vierwaldstättersee herum der Nebel, eine richtig dicke Suppe. Aber in der Gondel (und das ist mir auch beim Skifahren oft passiert, das Phänomen blieb trotzdem immer wieder faszinierend) haben wir dann die Nebeldecke „durchstoßen“ und oben auf dem Berg war dann Sonne und schönste Sicht.

Auf jeden Fall haben wir uns auf eine 7km lange Winterwanderung durch den Schnee gemacht. Angekommen an der Bergstation, von der aus wir eigentlich die Gondel wieder ins Tal und dann den Bus zum Ausgangspunkt nehmen wollten, hieß es, dass besagte Gondel aufgrund von Sturmböen leider bis auf unbestimmt Zeit nicht betrieben würde. (Das Wetter in den Bergen ändert bekanntlich schnell!) Was also machen? Erst mal Krisensitzung bei einer heißen Ovomaltine… um gemeinsam mit dem Cafébesitzer, der freundlicherweise sein Lokal nur für uns 3 verirrten Seelen aufgemacht hatte, festzustellen, dass uns nichts anderes übrig blieb als die 7km wieder zurück zu laufen. Klitzekleines Problem: Für die Hinrunde hatten wie (mit vielen Fotopausen und in gemütlichem Tempo) 3 Stunden gebraucht und es war mittlerweile 4 Uhr nachmittags. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass wir uns ganz schön sputen mussten, was über schneebedeckte Winterwanderwege gar nicht so unanstrengend war. Aber wir haben es schließlich kurz nach Einbruch der Dunkelheit wieder an die Bergstation geschafft und konnte mit einer der letzten Fahrten wieder ins Tal gelangen. Uns war zwischenzeitlich recht mulmig bei der Sache, aber hin und wieder sind uns andere Wanderer – wenn auch nur noch sehr wenige – begegnet, und im Endeffekt ist ja alles noch einmal gut gegangen.

Außerdem entschädigt der atemberaubende Anblick von der Rigi hinunter auf den nebelbedeckten Vierwaldstättersee doch für sehr vieles!

Urlaub/Reisen

Liverpool

Liverpool? Liverpool!

Ich bin bis vor diesem Kurztrip nie in England oder dem sonstigen Großbritannien gewesen. Ein mehrwöchiger Auslandsaufenthalt verschlug eine gute Freundin von mir nach Liverpool, weswegen ich die Gelegenheit nutzte, die Stadt selbst auch ein wenig kennenzulernen.

Leider war das Wetter die meiste Zeit sehr britisch: kalt, nass, windig. Nur kurz schaute die Sonne am Ende unserer Stadtführung zwischen den Wolken heraus. Wahrscheinlich hätte man in dieser Stadt noch viele andere Sachen unternehmen können, aber die Zeit war begrenzt und von daher beschränkte es sich auf eine Stadtführung, ein wenig Bummeln am Nachmittag, einen Ausflug in das Nachtleben Liverpools (die spinnen, die Briten! bei frostigen Temperaturen und Regen waren die Frauen alle in den allerknappesten Kleidern und Röcken ohne Strumpfhosen oder gar Jacken unterwegs, mich hat es nur beim Zusehen gefroren), und ein Besuch der Tate Gallery am berühmten Albert Dock, bevor der Zug nach Manchester und der Flieger zurück nach Deutschland gingen. Für einen „Schnupperkurs Großbritannien“ war es aber schön, und natürlich ging es eh primär darum, eine Freundin zu besuchen.

Ein paar wenige vorzeigbare Fotos sind aber dennoch entstanden.

Photographie, Urlaub/Reisen

Ko Samui, Ko Tao & Ko Nang Yuan

Nach Chiang Mai verschlug es uns in den Süden in den Golf von Thailand. Die kleine Inselgruppe, bestehend aus Ko Samui, Ko Phangan und Ko Tao ist wahrscheinlich besonders berümt (-berüchtigt) für die „Full Moon Partys“ auf Ko Phangan. Wir haben auf Ko Samui auch eine Amerikanerin getroffen, welche uns von solch einer Party und der Insel insgesamt erzählte, weswegen wir uns auch in Anbetracht der Zeit dafür entschieden, uns nur Ko Samui und Ko Tao anzuschauen. Wir sind nicht so die Party-Urlauber. 😉

Auf Ko Samui haben wir endlich auch mal nur die Seele baumeln, haben am Strand und am Pool gelegen, Stand-Up Paddling ausprobiert (das gab Muskelkater!) und es uns gut gehen lassen. Eine kleine Wanderung (bei 32°C und 98% Luftfeuchtigkeit!) auf einem kleinen Regenwaldpfad zum Hin Lat Wasserfall haben wir gemacht, beziehungsweise war das der Plan. Leider verhinderte uns auf dem Weg zum Ursprung des Wasserfalls eine richtig große, behaarte, schwarze Spinne mitsamt ihres riesigen Netzes, was einmal quer über den schmalen Pfad zwischen den riesigen Bäumen gespannt war, das Weiterkommen. Ich gebe es zu, ich leider unter einer (leichten) Spinnenphobie, die allerdings beim Anblick dieses Geschöpfs Überhand nahm. Meiner Reisepartnerin ging es ähnlich, so dass der Entschluss zur Umkehr schnell gefasst war. 😉

Auf Ko Tao erfüllte ich mir endlich den lang gehegten Wunsch, meinen in Deutschland absolvierten Tauchschein mal unter paradiesischen Bedingungen auszunutzen. Tauchen im Paradies – ich habe selten so viele Fische, Farben, und Unterwasserpflanzen gesehen. Also, um ehrlich zu sein, noch nie. Aber auch wer nur schnorcheln möchte, kommt auf Ko Tao, und besonders auf Ko Nang Yuan, auf seine Kosten. Diese winzig kleine Insel erreicht man von Ko Tao aus mit dem Boot. Es ist ehrlicherweise schon eine gemeine Touristenfalle, so darf man beispielsweise kein eigenes Wasser mit auf die Insel bringen und muss es dann dort für teures Geld kaufen. Allerdings kann man dort in dem flachen Gewässer über den Korallen Heerscharen an Fischen in allen Farben und Formen beim Schnorcheln beobachten. Einen Halbtagsausflug kann man planen, ist aber in meinen Augen kein wirkliches Must-Do. Da empfehle ich lieber noch einen Tauchgang oder Tauchkurs, wer die Zeit dafür hat. 😉

Photographie, Urlaub/Reisen

Chiang Mai

Die Stadt im Norden Thailands ist definitiv eine Reise wert, mir hat sie persönlich sehr viel besser gefallen als das im Vergleich dazu große, laute, überfüllte, unüberschaubare Bangkok. Hier hat man noch das Gefühl, das „ursprünglichere“ Thailand kennenzulernen, und auch schöne Tempel kann man hier genug sehen.